CKEditor und File Uploads

08. März 2010

Der Nachfolger vom FCKEditor, jetzt CKEditor, wird nicht mehr mit einem eigenen FileUploader ausgeliefert. In der Doku heisst es dazu nur lapidar:

Q: How do I upload files/images with CKEditor?
A: CKEditor doesn’t include by default any server script to handle files. You can include your own one or use an existing one like CKFinder

Und dann wird die Luft echt dünn, existierende funktionierende Beispiele hab ich nirgends gefunden. Hier also mein Beispiel, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Datensicherheit – also mit Vorsicht genießen ;)

<?
 $userfile      = $_FILES['upload'];
 $userfile_name = $_FILES['upload']['name'];

 if (!file_exists($_FILES['upload']['tmp_name'])) die("kram fehlt");
 if (!copy($_FILES['upload']['tmp_name'], dirname(__FILE__)."/upload/".$_FILES['upload']['name'])) {
 die("Fehler beim Datei hochladen!");
 }
?>
<script type="text/javascript">
window.parent.CKEDITOR.tools.callFunction(<?= $_GET["CKEditorFuncNum"] ?>, '/upload/<?= $_FILES['upload']['name'] ?>');
</script>

Gleich drei Sachen auf einmal

25. Februar 2010

Hab meine Hohlkehle fertig bekommen und gleich mal ein paar Fotos probiert vom Handy und der neuen Autohalterung um zu abzuchecken wie das “passiv”-Freistellen funktioniert.

Ganz gut, wie ich sagen muss :) Handy_Halterung_freigestelltDa war keinerlei Nachbearbeitung notwendig :)

So sieht das aus:

Hohlkehle

Pflanz-Saison 2010

23. Februar 2010

Es ist soweit, die neuen Pflanzen sind seit gestern Abend angesät:

Ansaat

Dieses Jahr versuche ich nicht so wahnsinnig viele verschiedene Sorten sondern nur einige wenige Chilis und ein paar Paprika.

Folgendes ist angesät:

  1. Ansaat_Plan“Gemüse”-Chilis
  2. Chili “Yellow Lemon Drop”
  3. Chili “Large Cayenne”
  4. Rote Paprika
  5. Orange Paprika
  6. Paprika “Orias F1″
  7. Paprika “Menorca”
  8. Spitzpaprika
  9. Chili “Orange”
  10. Chili “Kaschmir”
  11. Chili “Aji White Wax”

Nummer 7 und 9 weiss ich nicht wirklich was das für welche sind ;) Die einen schauen schön aus und sollen als Deko verschenkt werden, die anderen haben wir im Urlaub auf Menorca gegessen.

Das Ganze steht unter der Treppe in den ersten Stock und wird von meinen bewährten Leuchtstoffröhren (gesteuert von einer Zeitschaltuhr) bestrahlt.

Jetzt bin ich gespannt wann welche Sorte keimt.

Pimp my Kühler 2

22. September 2009

Um das Ergebnis von gestern testen zu können, habe ich mir nun eine Testmaschine aufgebaut mit dem gleichen Board, aber noch montiertem Orginalkühler.

Dann das Ganze mal unter Last gesetzt: Kernel compilieren und H.264 Material über VDPAU abspielen. Ergebnis:

CPU-Temp: 40°C
GPU-Temp: 65°

Dann den Orginalkühler runter, und: Überraschung #3, dieser Kühlkörper ist lange nicht so schlecht gefertigt gewesen, wie der von gestern. Kein Wunder dass er unter Last 65° hatte, was der andere schon im Leerlauf gebracht hat.

Testlauf mit poliertem Boden:

CPU-Temp: 40°C (alles andere hätte mich auch gewundert)
GPU-Temp: 60°C

Sehr schön. Eine Verbesserung von 5°C. Nochmal zum Vergleich:

Schlecht gefertigter Boden: ~80°C
Gut gefertigter Boden: 65°C
Polierter Boden: 60°C

Unterm Strich eine gemessene Verbesserung von 5°C und eine Potentielle von 20°C, ich finde da lohnt sich der Gang zum Baumarkt und die Investition von ein paar Cent in Schleifpapier schon.

Unschlagbar dagegen aber immer noch ein größerer Kühler (der ist dann aber schon von Haus aus mit poliertem Boden ;) ):

GPU-Temp: 49°C

Und das auch noch weit entfernt vom ohnehin langsam drehenden 120mm-CPU-Lüfter, mit leichter Brise am Kühlkörper habe ich da schon 30° gemessen.

To be continued ;)

Pimp My Kühlkörper 1

21. September 2009

Die Temperatur der Onboard-Grafik auf den P5N7A-VM Boards ist dank des doch vielleicht ein bisschen mickrigen Kühlkörpers schon recht hoch.

60-80 Grad ohne Last, je nach “Güte” der Verarbeitung sind jedenfalls zu hoch, ab 90° dreht die GPU AFAIK die Leistung zurück und dann gibts Artefakte am Schirm.

Skiller2k1 und ich haben deswegen größere Kühlkörper auf die Boards geschraubt (Temperatur gegenwärtig 46° damit), aber mich es interessiert ob man den Orginalkühlkörper nicht doch noch verbessern kann.

Kuehlkoerper1

Die Kontaktfläche ist sehr uneben und voller Riefen. Die Wärmeleitpaste gleicht zwar ein wenig aus, besser jedoch ist ein möglichst großflächiger direkter Kontakt mit dem Die. Ich habe daher die Bodenfläche angeschliffen:

Kuehlkoerper2

Überraschung 1: Das Ding sieht nur aus wie Kupfer, ist aber angemaltes Aluminium.

Überraschung 2: Die Fläche ist noch unebener als ich dachte.

Was soll’s, weiter schleifen. Einen Bogen Papier auf eine plane Oberfläche legen und dann kreisförmig drüberschleifen. Erst 240er, dann 320er und zum Schluss 600er Papier, das ist dann schon ganz ordentlich.

Kuehlkoerper3

Das würde wohl schon reichen, aber ich wollt’s noch auf die Spitze treiben, also musste noch Metallpolitur herhalten.

Viel glatter werd ich’s mit Hausmitteln wohl nicht bekommen:

Kuehlkoerper_poliert

Jetzt kann man sich drin spiegeln :D Morgen werd ich direkt mal Temperaturen vergleichen.

Codename “Bluefire”

20. September 2009

Ich beschäftige mich hobbymäßig mit der Linuxsoftware VDR, die einen PC in einen Personal Videorecorder verwandelt.

Diese Software verwende ich bereits seit 2001 mit immer noch wachsender Begeisterung und habe zudem schon mehrere Maschinen für Freunde und Verwandte gebaut.

Seit einiger Zeit ist der VDR und die Hardware nun HD-fähig, und der Wunsch meiner “Kunden” nach Hochauflösendem an den Flachbildschirmen wächst.

Ich installiere nun im Laufe der nächsten Wochen einige neue Maschinen, die ich hier auch präsentieren werde.

Den Anfang macht das Gerät für einen Freund, Hostname BlueFire:

01_aussenansicht

Folgende Hardware kommt hier zum Einsatz:

  • Gehäuse: MS-Tech MC-700 – Edle Klavierlackoptik, minimalistische Front, schmaler als die üblichen 19″ (auf dem Bild ist noch die Schutzfolie an der Flanke dran)
  • Mainboard: Asus P5N7A-VM – Alles onboard, was man zum HD-Leben braucht im Micro-ATX Format
  • Video-Output: Nvidia Geforce 9300 Onboard; VDPAU-fähig (Dekodierung von H.264 in Hardware), Video und Audio über HDMI
  • Satellitenempfang: TechnoTrend TT-budget S2-1600
  • Fernbedienung: X10 Funk von Pollin
  • Festplatte: 1TB
  • Kostenpunkt: ca 400EUR

Software:

  • Betriebssystem: Gentoo Linux
  • PVR: VDR, Ausgabe über xineliboutput/vdpau, aus Sourcen “handgeschnitzt”
  • Multimedia: XBMC

Dreh- und Angelpunkt für Geräte für HD-1080 Wiedergabe ist die Wahl der Hardware. Favorisierte ich früher die HDe von Reel Multimedia bin ich nun wegen den arg eingeschränkten Möglichkeiten ins VDPAU Lager gewechselt.

Dabei wird das Dekodieren des Videostroms (für Sat zB MPEG-2 und H.264) komplett von einer Nvidia-Grafikkarte übernommen, die Steuerung übernimmt die (VDPAU-fähige) xine-Bibliothek und das xineliboutput-Plugin im VDR.

Der VDR-Kern läuft dabei als Daemon, die Anzeige wird mittels X-Server und vdr-sxfe realisiert. An der Fernbedienung kann dann per irexec umgeschaltet werden zwischenvdr-sxfe oder xbmc.

Die Grafikkarte sitzt dabei onboard, was den großen Vorteil hat das der (ebenfalls onboard) Sound gleich ohne großes Zutun über HDMI mit übertragen wird.

Einziger Nachteil ist der passive Kühler der doch ein bißchen arg mickrig ist und durch einen größeren Kühlkörper ersetzt wurde. Temperatur der belasteten GPU liegt so nun konstant bei ~60 Grad.

05_innenansicht_4_Kuehlkoerper_auf_GPU

Da die rechenintensive Arbeit von der GPU übernommen wird konnte die CPU sparsam ausfallen. Ein Celeron 2GHz mit 39W maximaler Leistungsaufnahme bescheidet sich daher bei 29 Grad. Wärmeprobleme und damit lautstarke Kühlung entfallen dadurch – die Lösung ist absolut Wohnzimmertauglich und hat einen hohen WAF.

03_innenansicht_2_Kuehlkoerper

Nur am Netzteil muss noch gearbeitet werden, das gelieferte ist doch arg laut, und Silent-Ersatz im Micro-ATX Format haben wir noch nicht gefunden.

06_rueckansichtDie Fernbedienung, die bei dem Gehäuse dabei war, emuliert leider eine Tastatur (als HID) und ist für ausgefuchstere Aufgaben wie Clients Umschalten leider nicht geeignet.

Zum Einsatz kommt daher meine absolute Lieblingsfernbedienung, die X10 Funk-Fernbedienung von Pollin:

x10Klein, handlich, alle relevanten Tasten drauf und ohne Verrenkungen erreichbar und: Funk.

Selbst in der Küche beim Essen zubereiten lässt sich daher die Lautstärke noch ändern – was will man mehr :-)

Im Gewächshaus

24. Mai 2009

120 Pflanzen umtopfen ist kein Spaziergang – soviel Töpfe muss man erstmal haben.

Zum Glück konnte ich den lokalen Supermarkt um ein paar Joghurt-Eimer anschnorren, die geben, mit einer Bohrung im Boden versehen, prima 2l-Töpfe ab :)

Alle Pflanzen sind nun im Gewächshaus untergebracht, wie letztes Jahr.

Hier ein paar Bilder:

Im Gewächshaus

Im Gewächshaus

Spitzpaprika

Spitzpaprika

Large Cayenne

Large Cayenne

Fertig mit Umtopfen

14. März 2009

So, bin jetzt endlich fertig mit Umtopfen.

Habe jetzt hier schon bald einen Wald stehen, und beide Seiten vom Tisch sind nun schon ausgezogen um den rund 120 Pflänzchen Platz zu bieten:

20090314_alles_umgetopft

Die Laminierfolien vom Pearl sind noch nicht gekommen, ich hab mir daher damit beholfen, die Schildchen in eine A4-Folie zu legen, das einzulaminieren und dann passend auszuschneiden. Mit einer Schlagschere geht das schnell und einfach ;-)

Um die Frage aus einem Kommentar zu beantworten: ich habe keinen Acker, dafür aber ein recht großes Gewächshaus:

gewaechshaus_2008

Das gehört einem Nachbarn von mir, der es aber aus Zeitgründen nicht mehr selbst nutzen wollte – wer genau hinschaut, sieht auf dem Bild die mannshohen Disteln, mit denen das Haus vollgewuchert war.

Letztes Jahr habe ich darin meine ersten Chili-Versuche unternommen:

gewaechshaus_2008_innen

Wie man sieht stehen die etwa 50 Pflanzen auf relativ verlorenem Posten.

Dieses Jahr will ich richtige Tische in’s Haus stellen, die den Platz auch optimal ausnutzen, daher die vielen Pflänzen in der Anzucht :-)

Ich denke mal, die dürften da locker Platz haben.

Schildchen

10. März 2009

Hab’s nun endlich geschafft, einen Teil der Schilder zu machen die in die Töpfe gesteckt werden.

20090310_mit_schildern

Dazu habe ich einfach (sofern bekannt) die Namen auf 5cmX7cm große Papiere gedruckt und dann in Visitenkarten-Laminiertaschen eingeschweisst. Wasserfest und dauerhaft schön :)

Die großzügig bemessenen 100 Stück von Pearl haben aber nicht ausgereicht, ich warte jetzt auf Nachschub :p

Umtopfen

21. Februar 2009

Die ersten Pflänzchen sind nun so groß dass sie an die Haube anstoßen:

20090221_zu_gross1

Die lieben Kleinen müssen also umgetopft werden. Die Ansaat-Boxen erleichtern die Arbeit dabei ungemein, einfach unten an eine der Vertiefungen drücken, dann mit einem Bleifstift durch das kleine Ablaufloch drücken und den Erdballen herausschieben, in den neuen Topf, Erde drauf, andrücken, fertig. Die Pflänzchen merken nicht mal was passiert ist ;-)

20090221_beim_umtopfen

Dabei hat sich herausgestellt das im Umtopfen im Winter nicht unbedingt ideal ist.

Die Erde im Komposthaufen ist gefroren, und auch gekaufte Erde vom Gartencenter ist durch die Lagerung draussen ein Eisklumpen.

Wer also in naher Zukunft auch Umtopfen will sollte die Erde früh genug auf Zimmertemperatur bringen.

20090221_umgetopft_11

Die ganz kleinen mögen es noch nicht so ganz ohne die Haube, wohl wegen der gesunkenen Luftfeuchtigkeit. Aber da werden sie wohl durchmüssen.

20090221_umgetopft_21

Morgen, wenn die Erde aufgetaut ist,  geht’s also weiter mit der Aktion ;)